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Gas, Biogas, Gasförderung, Gas als Energie - Informationen


Die weltweiten Roh Erdgas Reserven reichen noch bis ins nächste Jahrhundert hinein. Deutschland verbraucht pro Jahr 1.000 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Erdgas. Nur 15% des Erdgasverbrauchs können durch Eigenförderung gedeckt werden. Das restliche Erdgas wird wie folgt importiert: 34% aus Russland, 25% aus Norwegen, 20% aus den Niederlanden und 5% werden von Großbritannien, Dänemark und weiteren Staaten geliefert (Stand: 2006). Eine breite Streuung der Gas Lieferanten sichert für uns Kunden die Gasversorgung gut ab und ist von den Gas Kosten her billiger, als wenn alles von einem einzigen Gas Anbieter käme.

Gasförderung und Gastransport
Roh Erdgas wird aus Bohrlöchern gefördert, wo es mit hohem Druck an die Erdoberfläche kommt. Von da wird das Erdgas in ein Fernleitungsnetz eingespeist. Die Geschwindigkeit, mit der das Erdgas durch die Pipeline z.B. von Russland nach Deutschland strömt, kann man mit der Schnelligkeit eines Mopeds vergleichen. Im Abstand von 100 bis 200 Kilometern sind Verdichterstationen im Fernleitungsnetz eingefügt, die den zum Transport notwendigen Druck wieder aufbauen, da durch Reibung an der Rohrinnenwand im Laufe des Transports der Druck nachlässt und damit auch die Strömungsgeschwindigkeit weniger ist. Übrigens: Die sibirischen Förderfelder sind 5.000 km von Deutschland entfernt!
Nach 2011 sollen über eine Erdgaspipeline durch die Ostsee jährlich mehr als 300 Milliarden Kilowattstunden (kWh) des Erdgas aus Westsibirien nach Deutschland transportiert werden. Allein diese Erdgas Pipeline wird rund ein Drittel des deutschen Verbrauchs an Erdgas decken und soll durch die direkte Verbindung zwischen Russland und Deutschland zu mehr Liefersicherheit beitragen.

Das Netz zur Erdgasverteilung ist mit dem Straßennetz in Deutschland gut vergleichbar. Wenn das Erdgas an den Grenzen zu Deutschland angekommen ist, übernehmen die Ferngasgesellschaften den Gas Transport und transportieren es in Ihren überregionalen Fernnetzen in die einzelnen Regionen von Deutschland zum regionalen Gasanbieter. Gleichzeitig sorgen sie für die Anpassung des Gasstroms an den saisonal bedingten Gas Verbrauch in Deutschland, indem Erdgas in großen Gasspeichern zwischengelagert werden kann. Regionale Gasanbieter übernehmen aus diesen Ferngasleitungen das Erdgas und versorgen die einzelnen Haushalte zum Kochen und für die Heizung. Insgesamt betreiben die rund 700 deutschen Gasanbieter ein etwa 380.000 km langes Netz an Leitungen, das alle drei Transportstufen umfasst, sowie 43 Erdgasspeicher mit insgesamt 200 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Arbeitsgasvolumen. So werden in Deutschland fast 20 Millionen Kunden durch Gasanbieter mit Erdgas als Energie z.B. zum Kochen oder Heizen versorgt. Ein erstes überregionales Gas Netz entstand übrigens zwischen 1920 und 1930 in Deutschland.

Gasförderung in Deutschland
Auch in Deutschland ist die Förderung von Gas als Energie wirtschaftlich möglich. Vor allem in der norddeutschen Tiefebene wird zur Deckung des einheimischen Bedarfs gefördert. Trotz zunehmend schwierigen Bedingungen werden nach wie vor Gas - und Ölfelder erschlossen. Auch neue Vorkommen werden erschlossen. Im ostfriesischen Landkreis Leer wurden bei Testbohrungen in 4.424 Metern Tiefe ergiebige Vorkommen an Gas entdeckt, die nun gefördert werden.

Das Gas in Deutschland wird heutzutage größtenteils als Erdgas angeboten. Dies entstand vor Hunderten von Millionen Jahren und hat sich zusammen mit Erdöl aus Lebewesen des Meeres - wie z.B. Plankton - gebildet bzw. einhergehend mit der Kohlebildung aus pflanzlichen Materialien.

Umwelt
Erdgas ist ein sehr umweltschonender Energiebrennstoff. Institute haben ermittelt, dass dieses eines der emmissionsärmsten Brennstoffe ist. Abfallstoffe, welche abtransportiert und entsorgt werden müssen, wie Verbrennungsrückstände, fallen ebenfalls nicht an.
Erdgas strömt durch unterirdische Pipelines, die von der Gasindustrie gebaut und unterhalten werden. Eine Gefahr von Verschmutzung von Böden und Gewässern besteht nicht. Durch eine exakte Dosierung der Luftzufuhr im Erdgasendgerät beim Verbraucher wird eine annähernd vollkommene Verbrennung ermöglicht und damit auch die Kosten des Gasverbrauchs gesenkt. Die Emission unverbrannter Bestandteile bei der Erdgasverbrennung, wie zum Beispiel Ruß, werden dadurch nahezu vollständig verhindert.

Biogas - Gas aus Bakterien
Die Energiequelle Biogas ist noch relativ neu. In Biogasanlagen wird die Erzeugung dieses Gas durch anaerobe Vergärung organischer Stoffe kostengünstig durchgeführt. Als Basismaterial wird in den landwirtschaftlichen Biogasanlagen in der Regel Festmist, Getreide oder Gülle eingesetzt. Um den Gasertrag zu erhöhen, werden häufig Co-Fermentate eingesetzt wie Abfälle aus der Lebensmittelindustrie oder nachwachsende Rohstoffe. Als Abfallprodukt entsteht ein vergorenes organisches Material, dass in der Landwirtschaft wieder als hochwertiger Dünger verwendet wird. Das entstandene Biogas kann in das allgemeine Erdgasnetz eingespeist werden, einen billigeren Gaspreis kann man sich dadurch durchaus in der Zukunft erhoffen. Auch ist das Biogas zur Erzeugung von Strom beispielsweise über Blockheizkraftwerke oder für die direkte Befeuerung der Heizung verwendbar.




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