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Energie - Verbrauch und Gas Kosten senken  -  Gas sparen bei der Heizung


10 Tipps zum Energie sparen -
Sparsamer Gas Verbrauch bei Ihrer Heizung

1. Raumtemperatur:
Jedes Grad weniger im jeweiligen Raum kann ca. 6% Energie sparen beim Gas Verbrauch der Heizung für diesen Raum!
Im Wohnzimmer sollte die Raumtemperatur möglichst nicht mehr als 20°C betragen. In der Küche reicht eine Einstellung der Heizung auf 18°C, da hier noch Spülmaschine, Herd und Kühlschrank auch Wärme abgeben. Das Schlafzimmer ist auch ein Raum, in dem man mit 17°C noch gut leben kann. Im Bad sollte man die Heizung nur über 20°C einstellen, wenn sich jemand duschen oder baden will, ansonsten reichen durchaus 19-20°C aus. Allgemein müssen Sie aber selbst wissen, bei welcher Temperatur Sie sich am wohlsten fühlen, natürlich darf man sich beim Gas Verbrauch der Heizung nicht krank sparen!

2. Heizkörperthermostatventile:
Richtige Nutzung der Thermostatventile hilft zwischen 4% bis 8% Energie beim Gas Verbrauch der Heizung zu sparen!
Die Thermostatventile an Ihrem Heizkörper können Sie individuell über den Thermostatkopf (mit aufgedruckter Skaleneinteilung) einstellen. Dadurch halten Sie die Raumtemperatur konstant. Am besten sind aber Thermostatventile mit elektronischer Temperatureinstellung, da diese die Raumtemperatur auf einem konstanten Raum-Temperaturwert halten, diese sind aber um einiges teurer in der Anschaffung gegenüber dem einfachen Thermostatventil. Das Thermostatventil darf nicht durch Gegenstände wie Gardinen verdeckt werden, sonst arbeiten diese nicht ordnungsgemäß und mit erhöhtem Gas Verbrauch.

3. Heizen der Räume nur nach Bedarf:
Bei längerer Abwesenheit Raumtemperaturen niedriger einstellen!
Sollten Sie Ihre Wohnung oder ihr Haus bis zu 2 Tage verlassen, können Sie die Raum-Temperatur auf 15°C bis 17°C einstellen. Bei längerer Abwesenheit (z.B. 2 Wochen) kann die Temperatur auf 12°C bis 15°C eingestellt werden. Ein Experiment hatte einmal ergeben, dass bei einer vollständigen Absenkung der Heizung auf Frostschutzstellung (ungefähr 5°C Raumtemperaturen) bei Abwesenheit von 2 Wochen (Urlaub etc.) beim Aufheizen nach Wiederhochfahren der Heizungsanlage mehr Verbrauch an Energie wie Gas oder Öl entsteht, als wenn man die 2 Wochen die Heizkörper der Heizung auf z.B. 12°C eingestellt hätte. Dies gilt für einzelstehende Häuser, z.B. Einfamilienhaus. Der Grund dafür ist, dass das Mauerwerk (vor allem die Außenmauer) des Hauses bei völlig abgesenkter Heizung rasch auskühlt und erst wieder mit aufgeheizt werden muss. Allerdings kann man den Vorgang, wie weit man die Temperatur bei Abwesenheit absenkt, nicht pauschalieren. Es spielen im Einzelfall die Außentemperatur und die Dicke des Mauerwerkes vom Haus eine große Rolle. Sollten Sie längere Zeit abwesend sein und die Heizkörper trotzdem völlig ausschalten wollen, dann bitte darauf achten, das der Thermostat auf Frostschutz (dieses Symbol: * ) eingestellt wird, damit die Heizung nicht einfriert.

4. Lüften der Räume:
Kurz und richtig durchlüften!
Beim Lüften der Räume darauf achten, das kurz (maximal 10 Minuten) und kräftig durchgelüftet wird, möglichst mit Durchzug zu anderen Räumen. Wenn Sie nur das Fenster ankippen, sorgt das für eine länger notwendige Lüftung und verbraucht somit viel Energie an der Heizung! Während dem Lüften das Thermostatventil runterdrehen, ruhig auf Frostschutz.

5. Undichte Fenster und Türen:
Fenster und Türen abdichten!
Haben Sie keine neuen dichten Türen oder Fenster (vor allem die nach außen), sollten Sie diese mit Dichtungsprofilen/Dichtungsbändern abdichten, um keine unkontrollierte kalte Zugluft in Ihre beheizten Räume reinzulassen. Lippenprofile sind dafür am besten geeignet. An der Qualität der Dichtung sollte man nicht Sparen.

6. Rollläden, Fensterläden und Gardinen als Wärmeverlustbremser:
Geschlossene Rollläden, Fensterläden und Gardinen halten nachts mehr Wärme in Ihren Räumen!
Über das Glas der Fenster und dem Fensterrahmen verliert der Raum am meisten Wärme. Bei nächtlichen niedrigen Außentemperaturen können Rollläden um mehr als 20% und die geschlossenen Gardinen um weitere 10% den Wärmeverlust und damit den Gas Verbrauch der Heizung verringern.

7. Vermeidung von Wärmestau am Heizkörper:
Heizkörper nicht verdecken oder verstellen!
Stehen direkt vor Ihren Heizkörpern Einrichtungsgegenstände, können diese die Wärmeabgabe in den Raum behindern und mehr Kosten für die Heizung von ca. 5% verursachen. Auch Vorhänge über den Heizkörpern leiten die Wärme über die Fenster hinaus und nicht in den Raum hinein und verursachen dabei erhebliche Wärmeverluste. Eine wichtige Komponente des Heizkörpers ist die Strahlungswärme in den Raum, welche durch vorgenannte Ursachen unterbrochen oder verhindert wird.

8. Heizkörpernischen dämmen:
Heizkörpernischen zwischen Heizkörper und Wand dämmen!
Heizkörpernischen sind vor allem in Altbauten unterhalb des Fensters vorhanden. Dabei ist die Wandstärke geringer als bei den übrigen Wandflächen. Dadurch geht zusätzlich Wärme verloren, vor allem bei Außenwänden und erhöht den Gas Verbrauch der Heizung.
Befestigen Sie hinter dem Heizkörper an der Innenwand eine ca. 5mm starke aluminium-kaschierte Styropur - Platte, die die flächenmäßige Größe des Heizkörpers hat (Länge x Höhe des Heizkörpers), somit sparen Sie an diesem Heizkörper bis zu 6% Energie bei der Heizung.

9. Elektrische Zusatzheizungen:
Zusätzliche elektrische Heizung nur im Ausnahmefall benutzen!
Radiatoren und Heizlüfter verbrauchen gegenüber einer zentralen Heizungsanlage erheblich mehr Energie. Diese Geräte sollten nur im äußersten Notfall als Heizung eingesetzt werden.

10. Heizungsanlagen regelmäßig überprüfen:
Lassen Sie Ihre Heizungsanlage vor Beginn der Heizperiode vom Fachmann überprüfen!
Ein optimal eingestellter Gas - Brenner an Ihrem Gas - Heizkessel und Ihre richtig eingestellte Heizkurve mit Nachtabsenkung in der Elektronik an Ihrem Gas - Heizkessel kann den Gas Verbrauch der Heizung senken und damit 5% bis 10% der Kosten Ihrer Gas - Heizung sparen. Mit einem richtig eingestellten Gas - Brenner halten Sie auch die gesetzlichen Werte vom Abgas Ihres Schornsteins ein, die regelmäßig vom Bezirksschornsteinfegermeister überprüft werden. Hier kann man richtig gut am Gas Verbrauch der Heizung Sparen.

Wenn Sie diese Regeln alle einhalten, können sie sich dafür in Ihrem nächstem Urlaub mit dem eingesparten Geld selbst belohnen und helfen gleichzeitig Ihrer Umwelt!



Tipps zu baulichen Maßnahmen zum Sparen von Energie wie Gas oder Öl in Ihrer Heizung

Der Heizwärmebedarf von Gebäuden kann durch bauliche Veränderungen gesenkt werden und Ihre Heizkosten wie Gas Verbrauch der Heizung gravierend verringern. Einsparungen bei Ihren Heizungskosten wie Gas Verbrauch im Bereich von 20% bis 30% sind bei Beachtung der nachfolgenden baulichen Veränderungen an Ihrem bestehenden Gebäude möglich.

Das A und O bei der energetischen Betrachtung Ihres Gebäudes ist die äußere Hülle (Außenwände, Außenfenster, Außentüren, Dach) des Hauses, also alle Bauteile, welche an die Außenluft angrenzen. Im Winter herrscht zum Beispiel zwischen Ihrem Wohnraum (20°C) und der Außenluft (-5°C) eine mittlere Temperaturdifferenz von 25°C. Das bedeutet, dass Ihre Heizungsanlage über die Heizkörper die Raumtemperatur für den Menschen behaglich auf 20°C erwärmt, diese Wärme aber teilweise wieder über die Wände, Fenster usw. nach außen an eine Außenlufttemperatur von -5°C abgegeben wird. Diesen Effekt nennt man den Energieverlust oder Wärmeverlust Ihres Gebäudes. Um diesen Verlust an Energie bzw. Wärmeverlust und die dafür notwendige Heizenergie zum Beispiel Ihrer Heizung mit Gas so weit wie möglich zu verringern, sollten Sie unbedingt folgende Maßnahmen für Ihr Haus, vor allem, wenn es schon älter ist, in Betracht ziehen:

• Dämmung der Außenwände:
Die Außenwände eines Gebäudes tragen durchschnittlich mit ungefähr 30% zu den Wärmeverlusten bei. Wärmedämmmaßnahmen sind hier daher besonders wirksam gegen zu hohem Gas Verbrauch der Heizung.

• Dämmung der Innenwände:
Sollte eine Außendämmung aus zum Beispiel Denkmalschutzgründen nicht möglich sein, ist eine Innendämmung möglich. Schon mit einer 6cm starken Dämmschichtdicke (WLG-Wärmeleitgruppe 040) kann man den Wärmeverlust um bis zu 50% verringern.
Wichtig ist dabei aber eine fachgerechte Planung und Ausführung der Arbeiten, da sonst Schimmelpilze und Feuchtigkeitsschäden auftreten können.

• Dämmung des Daches:
Über das Dach gehen ca. 20% an Wärme aus dem Inneren des Gebäudes verloren. Wenn das Dach schlecht oder gar nicht gedämmt ist, führt dies im Sommer zum überhitzen der Dachräume und im Winter zu kalten unbehaglichen Dachräumen. Ist der Dachraum allerdings ungenutzt und dient nur zum lagern, reicht eine Dämmung der Obergeschossdecke aus.

• Dämmung der obersten Geschossdecke:
Bei einem ungenutzten Dachraum ist die beste Variante die Dämmung der obersten Geschossdecke. Die Dämmstoffdicke sollte mindestens 20cm betragen (WLG 040). Die Energieeinsparverordnung EnEV schreibt vor, dass nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken beheizter Räume bis zum 31.12.2006 nachträglich gedämmt werden müssen und der Wärmedurchgangskoeeffizient der Geschossdecke darf 0,30 Watt/(m2K) nicht überschreiten (Stand 2006). Für selbst genutzte Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser gilt diese Vorschrift nur bei einem Eigentümerwechsel. In diesem Fall wird die Frist automatisch verlängert.

• Dämmung der Kellerdecke:
Mit einer Dämmung der Kellerdecke in einem unbeheizten Keller können Sie ca. 10% Energie bei Ihrer Heizung in den darüber liegenden Räumen sparen. Die Dämmung wird an der Unterseite der Kellerdecke angebracht.
Wenn Ihr Keller aber beheizt ist, sollten die Außenwände und der Kellerboden gedämmt sein.

• Isolierte Fenster und Türen:
Über die Fensterscheiben der Außenfenster können erhebliche Wärmeverluste auftreten. Wenn Sie ein 2-Scheiben - Isolierglas - Fenster mit einem Wärmedurchgangswert (U-Wert) von ca. 3,0 Watt/(m2K) gegen ein 2-Scheiben - Wärmeschutz - Isolierglas - Fenster mit einem Wärmedurchgangswert (U-Wert) von ca. 1,5 Watt/(m2K) austauschen, haben Sie den Wärmeverlust über das Fenster schon einmal halbiert. Auch der Fensterrahmen ist noch von Bedeutung. Sie sollten Holzrahmen oder Kunststoffrahmen bevorzugen, da diese die beste Dämmwirkung haben. Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass solche neuen Fenster auch einen wesentlichen finanziellen Aufwand bei den Baukosten ausmachen und nicht ganz billig sind. Man muss also erst investieren, um dann zu sparen.
Außentüren sollten in gedämmter Ausführung eingebaut werden.



Wie erkenne ich die Schwachstellen bzw. Wärmeverluste am Haus?

Seit einiger Zeit gibt es das Verfahren der Thermografie. Dabei wird die äußere Hülle des Gebäudes mit einer speziellen Kamera gefilmt, im so genannten Infrarot - Thermografie - Verfahren. Auf den entstandenen Bildern wird Ihr Gebäude farblich dargestellt, wobei jede Farbe eine bestimmte Temperatur des Gebäudebauteils wie Fenster oder Außenwand darstellt. Dabei können Sie deutlich bauliche Schwachstellen mit Wärmeverlusten und Wärmebrücken feststellen. Anhand dieser Aufnahmen bekommen Sie meistens noch Tipps von der filmenden Service - Firma und können gezielt wärmeschutztechnische Maßnahmen in Angriff nehmen und somit Ihren Verbrauch bei der Gas Heizung garantiert senken. Teilweise wird das Thermografie - Verfahren von Ihrem Gas - Versorger als Service angeboten und kostet weniger als 100 Euro.


Abschließend sei noch auf die aktuelle Energieeinsparverordnung EnEV hingewiesen, in welcher alle baulichen Maßnahmen im Detail fachlich aufgeführt sind und als weiterführende Tipps unbedingt beachtet werden sollen. Ein Fachmann bei der Planung und der Bauausführung der vorgenannten Maßnahmen wird sehr empfohlen, damit Sie es nicht nur gemütlich danach haben, sondern auch kein Ärger wegen Schimmelpilzen oder Feuchtigkeit droht! Auch Baukosten lassen sich durch den richtigen Fachmann sparen.






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